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Kinder der Utopie

In den weiten Ebenen Nordamerikas leben die „Hutterischen Brüder“ in über 400 kibbuzartigen Siedlungen. Sie praktizieren noch heute eine Güter- und Lebensgemeinschaft, die dem über Jahrhunderte bewahrten Grundgedanken ihrer sozialen Utopie gerecht wird. Sie wirtschaften erfolgreich und ernähren die über 40000 Mitglieder ihrer Gemeinden aus eigener Kraft.

Der Film „Kinder der Utopie“ lässt die Kinder Thomas und Maria in ihrer eigenen Hutterer-Sprache über ihren Alltag erzählen. Von klein an werden sie mit einfachen Aufgaben auf den Feldern und in den Werkstätten betraut. Sie verlassen die Kommune nur selten, so dass ihre Vorstellung von der Außenwelt vage und schemenhaft bleibt.

 

Dokumentarfilm + 1999 + 30 Minuten + Digital Betacam
Buch und Regie: Klaus Stanjek + Kamera: Marcus Winterbauer + Ton und Musik: Raimund von Scheibner + Montage: Angela Wendt + Produzent: Annette Rupp – Fa. TelePotsdam / Ventana Film
Im Auftrag von ZDF/3sat
Festivals und Vorführungen: Intern. Ethnogr. Film Festival Göttingen, Olomouc, Hamburg, Saarbrücken, Mailand, Turin, Venedig


 

'This subject of this film, a closed Hutterite community in Canada, is difficult in itself. By focusing on two children, the filmmaker choses a difficult way to explore the community, but one which we felt succeeded. We liked the relationship between the camera and the children...Both the formality of the shooting style, with ist rather static camera, and the carefully structured narrative produce an impression of regulation and control, which represents stylistically the uncompromisung life of the community as way people live together folling the narrow path.'
Statement of the GIEFF Jury

   
 
 

© Klaus Stanjek 2017